Die CI Factory von Engelbert Strauss, 2020

Größter Kleiderschrank Europas begeistert mit bestem Mikroklima


Mit 200 Mio. Euro Gesamt-Invest größtes Bauprojekt in der Region Osthessen: die CI Factory des europäischen Marktführers für Berufsbekleidung, Engelbert Strauss. Das Team von Reich + Hölscher zeichnete für die TGA-Planung des Produktions- und Logistikzentrums verantwortlich. Foto: Carina Jirsch

Die CI Factory von Engelbert Strauss

Mit einer Investitionssumme von 200 Mio. Euro ist die CI-Factory nicht nur eine bedeutende Landmarke an der A66 zwischen Kinzig und Fulda, sondern auch das bislang größte Bauprojekt in Osthessen. Mit dem Neubau unweit des Biebergemünder Headquarters schafft das bereits 1.400 Mitarbeiter zählende Familienunternehmen bis zu 300 neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze.

Berufsbekleidung, maximal individuell

Engelbert StraussTeil der CI Factory ist neben der innovativen Shuttle-Logistik mit rund 1 Mio. Lagerplätzen die Branding Agency samt Factory Floor. Will heißen: als textile Werbeagentur unterstützt das Unternehmen seine Kunden bei der Gestaltung ihres Firmenauftritts – also ihrer CI. Auf dem Factory Floor stellt Strauss in der gläsernen Schuhfabrik individuelle und gebrandete Firmenschuhe her. Aus dem bundesweit einzigen Laser-Labor entwickelt das Unternehmen unter Einsatz fortschrittlichster Technologien die Arbeitskleidung der Zukunft. Über Katalog und Online-Shop sind 35.000 Artikel bestellbar. Alle werden am Distelrasen geprüft, bevorratet, kommissioniert und in alle Welt versendet.

Marke stärken, Wachstum ermöglichen

Mit der CI-Factory hebt Engelbert Strauss die Individuali­sierung von Arbeits- und Freizeitkleidung auf ein neues Niveau. Der neue Produktionsstandort in Schlüchtern – einer von 30 weltweit – erlaubt, bisher ausgelagerte Prozesse zu integrieren und nachhaltig die Kapazitäten zu steigern. Das macht qualitatives und quantitatives Wachstum möglich und wird die Position des Marktführers langfristig festigen.

Einblicke in die Technik


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Unter dem Dach der CI-Factory verbirgt sich ein Großteil der Gebäudetechnik unsichtbar für Außenstehende: Die Bilder zeigen zum einen die Lüftungstechnik, zum anderen die beiden Zortströmverteiler zur intelligenten Verteilung unterschiedlicher Temperaturniveaus. Ebenfalls im „Potemkinschen Dorf“ unter dem Dach finden sich zudem die Freikühltechnik in Verbindung mit Absorptionskälte und BHKWs.

Fotos: Reich + Hölscher

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